Yassas und Herzlich willkommen auf unserer Rundreise

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Machen Sie es sich bequem denn....

jetzt geht`s los!

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aber bitte mit Musik

Griechenland 2008

die Etappen der Reise aus Google Map

Südtirol, Venedig
Nordgriechenland die Zagoridörfer und die Vikosschlucht
Meteora, Pilion, Euböa, Peleponnes


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Samstag, 1. November 2008

4. Tag Montag 22.September

Größere Kartenansicht von Campalto nach Tronchetto auf die Fähre 11 km
Die Nacht war wiederum ruhig, wir werden morgens geweckt durch Arbeiter, die mit den Booten zu ihrer Arbeit wollen. Wir fahren ein paar Meter weiter, um ihnen Platz zu machen (und uns nicht unbeliebt zu machen!). Dann schauen wir uns das Umfeld an und ca. 11.00 Uhr fahren wir nach Venedig. Nach dem Einchecken laufen wir in die Stadt. Nach ca. 2 Stunden sind wir wieder da. Dann dauert es doch noch 1,5 Stunden bis wir an Deck sind (Steuerbordbug 3. Reihe Rückwärts). Wir stehen so, dass wir gerade noch Sicht hinaus haben. Jetzt ist’s endgültig, wir fahren nach Griechenland! Die Starnberger aus Asolo stehen neben uns. Wir haben das Gefühl, dass gar nicht so viele Camper auf dem Campingdeck sind.
Die Fahrt durch Venedig (zum 6. Mal) ist wieder sehr beeindruckend.
Im Bordladen kaufen wir erst einmal einen schönen Ouzo – der gehört einfach dazu.
Dann geht’s zum Nachtessen und anschließend steigen wir mit unseren Büchern ins Bett – durch das Motorengedröhn ist man eh gleich müde und gelesen wird nicht mehr viel.






















5. Tag Dienstag 23.September

Größere Kartenansicht von Venedig nach Igoumenitsa auf See ca 1100 km
Es war eine sehr ruhige Nacht. Unser Platz ist gut. Nach dem Frühstück genießen wir die heiße Dusche und unterhalten uns mit den Starnbergern. Wir faulenzen den ganzen Tag – die Sonne lacht, was will man noch mehr. Um 20.00 Uhr sind wir in Igoumenitsa. Dann wieder die ganze Hektik. Wir überlegen, ob wir die Nacht auf dem Hafengelände verbringen. Die Hafenpolizei verweist uns auf Nachfrage auf einen Parkplatz außerhalb des Geländes. Daraufhin fahren wir nach Plataria, direkt in den Hafen. Hier stehen wir mit 2 anderen Womo’s von der Fähre. Nachts regnet es kurz.


Info zu Ikarus Palace

6. Tag Mittwoch 24.September

Größere Kartenansicht von Plataria in die Zagoria Dörfer 155 km
Als wir aufwachen ist es wolkig, aber bereits 16°C. Als erstes hole ich frisches Brot. Die Starnberger sind schon früh startklar, aber bei uns stand noch das Geschirr vom Abend. Heinz unterhält sich noch lange mit dem Fahrer des Berner VW-Busses. Er möchte mit der Familie auf Kefalonia und nach unserem letztjährigen Urlaub dort, können wir ihm einige Fragen beantworten. Dann geht es ca. 11.00 Uhr Richtung Vikos-Schlucht. Fahren zum Teil die neue Autobahn. Wir kommen in Monodendri an und es kommt zum Regnen. Wir laufen zum Kloster Ag. Paraskewi, es ist kühl – 12°C! Dann fahren wir weiter zum Vikos-Balkon und treffen dort die Starnberger. Wegen des schlechten Wetters fahren wir wieder zurück. Wir gehen zum Essen – sind die einzigen Gäste in der Gaststätte und hier wird am offenen Kamin geheizt. Das Essen war gut, aber nicht billig. Anschließend sitzen wir mit den Starnberger bei uns zusammen (Platz ist in der kleinsten Hütte). Es ist mittlerweile nur noch 9,5°C – wo bleibt die Griechische Sonne? Mit 3 Fahrzeugen stehen wir am Ortsanfang von Monodendri.















Infos zu Vikos und Zagori

7. Tag Donnerstag 25.September

Größere Kartenansicht von Monodendri nach Kastraki 175 km
Es hat heute Nacht wieder geregnet. Es war auch sehr kühl, aber mit extra Decken ging es gut.
Wir starten um ca. 10.30 Uhr – es ist stark bewölkt, aber wir wollen wandern. Erst fahren wir nochmals zum Parkplatz Vikos-Balkon und laufen den Weg bis zum Ende. Unten in der Schlucht liegt dicker Nebel, aber trotzdem ist alles sehr imposant. Dann müssen wir erst einmal zum Tanken und fahren dann nach Kipi um die schönen Brücken anzuschauen. In Kipi finden wir tatsächlich einen Bäcker, obwohl man zu den Starnbergern in Monodendri gesagt hat, es gäbe weit und breit keine Bäckerei. Mittlerweile regnet es in Strömen, aber wir wollen wandern, also weiter nach Papingo. Doch Starkregen und dichter Nebel lassen uns abbrechen. So kann man weder wandern, noch weiß man nicht, wo man landet. Wir beschließen nach Kalambaka zu fahren. Die Fahrt dorthin war äußerst anstrengend, im strömenden Regen und von Metsovo bis kurz vor Kastraki nur Nebel. Vom Katarapass hat man nicht viel gesehen. Die Strecke kam uns auch endlos vor – vor 4 Jahren bei guter Sicht war das ganz anders. Gelandet sind wir dann auf Camping Vrachos in Kastraki. Den hatten wir mit VW-Bus schon einmal besucht. Hier war es dann auch endlich trocken. Das Nachtessen hat auf jeden Fall wieder gut geschmeckt.

Infos zu den Brücken von Kipi

8. Tag Freitag 26.September

auf dem Campingplatz Vrachos
Die Nacht war ruhig, aber es hat immer wieder geregnet. Morgens erst einmal eine schöne heiße Dusche – das ist der Vorteil vom Campingplatz. Dann wird auch das Auto ein wenig sauber gemacht. Durch den Regen und die vielen Baufahrzeuge unterwegs war es unwahrscheinlich schmutzig, man konnte nicht einmal am Fahrradträger die Handtücher trocknen. Auch die Räder mussten erst einmal gerichtet werden. Übrigens lacht endlich die Sonne – wir packen die (sauberen) Räder und radeln nach Kalambaka auf den Markt. Hier ist was los – aber gut, die Stadt hat 8.000 Einwohner. Wir kommen leider etwas spät, die meisten Marktbestücker packen zusammen, aber allein schon das war ein Vergnügen. Ein Chaos an Fahrzeugen sondergleichen, aber alles „siga, siga“ und ohne Hupkonzert und so kommt jeder mit seiner Ware wieder vom Markt. Vom Camping aus laufen wir zum Kloster Ag. Antonios. Hier kommt man aber nicht hinein, aber es ist zum Wandern angenehm, trocken und nicht mehr so kalt. Der Camping ist dieses Mal nicht so voll wie vor 4 Jahren.



























9. Tag Samstag 27.September

Größere Kartenansicht von Kastraki nach Aghios Ioannis 196 km
Bis wir gefrühstückt und geduscht haben und fast startklar sind, gießt es wieder. Im strömenden Regen ver- und entsorgen – super….! Ich sende eine SMS an Roger (Mitglied im WOMO-Forum der in Athen wohnt) wegen des Wetters. Das Schlechtwetter soll nach Süden auf die Peloponnes abziehen und ab Montag soll es besser werden, also fahren wir auf den Pilion. Das war eh unser Plan – auch dort wollen wir wandern, baden usw. Wir fahren über Trikala, Larissa nach Volos. Für die kurze Autobahnstrecke bezahlen wir 6,30 €. Bei Trikala ist es einmal trocken, aber Richtung Pilion ist es richtig dunkel. Wir kommen gut durch Volos. Makrinitsa wollen wir uns anschauen – den im M. Müller-Verlag Reiseführer „Nord- und Mittel-Griechenland“ genannten Parkplatz sehen wir nicht – oder schätzen den falsch ein und bis wir richtig schauen, sind wir in Makrinitsa. Nur mühsam können wir drehen – ja da ist unser kleiner Kasten doch von Vorteil – und wir finden auch an der Straße ein Fleckchen zum Parken. Leider ist hier alles in dichtestem Nebel, wir sehen nur einmal kurz nach Volos runter, dann macht der Nebel wieder zu. Leider, leider……Dann geht’s weiter über Chania, nichts gesehen, nur Nebel und dann die vielen, vielen Kurven nach Ag. Ioannis. Hier sind wir am späten Nachmittag. Wir stehen auf dem Parkplatz direkt am Meer (neben dem kleinen Fluss) mit einem It. Womo. Es schüttet – wir gehen nicht einmal hinaus. Na ja, bei dem Wetter kommt man wenigstens nicht ins Schwitzen und die warme Kleidung inkl. Hausschuhe sind gefragt. Meine Sonnenallergie hat keine Chance und die Sonnenschutzcreme steht verlassen im Bad – meine Hautärztin würde sich freuen!















10. Tag Sonntag 28.September

Größere Kartenansicht von Aghios Ioannis nach Glifa 137 km
weiter mit der Fähre
Größere Kartenansicht von Aghiokambos nach Pefki 19 km

Hatten heute Nacht Bedenken wegen des Flusses neben dem Parkplatz. Parkplatz selber ist aber trocken und gut. Eine SMS von Peter und Lisbeth: auch in Koroni regnet es. Was machen wir nun? Wir wollten hier mindestens 1 Woche bleiben, aber so. Nachdem es um 11.30 Uhr immer noch schüttet fahren wir ab. Das Wasser im Ort steht in den Straßen. Bis rüber auf die Westküste fahren wir wieder alles im dichten Nebel. Reißende Wasserläufe am Berg und teilweise über die Straßen – wie schnell kommt hier mal der ganze Dreck mit und man sitzt fest! Bei Camping Sikia in Kato Gatzea überlegen wir noch, ob wir bleiben sollen, aber irgendwie haben wir genug. Wir fahren weiter, schade denn der Pilion ist so schön, hier kann mal länger verweilen. Wir tanken und fahren zur Fähre nach Glifa. Jetzt geht’s rüber nach Euböa. Es ist zum Glück trocken während der Überfahrt, aber kaum fahren wir Richtung Pefki gießt es wieder. Wir finden einen Stellplatz am Strand und suchen eine Taverne. Gar nicht einfach, wir finden aber eine, sind aber die einzigen Gäste. Nach dem Essen kommen wir patschnass (trotz Regenschirm) ins Auto. Langsam reicht’s uns aber. (Ilona fragt in ihrer SMS wie die Laune bei dem Wetter ist …. was soll man da antworten – wir sind nicht schlecht gelaunt, aber ein Wenig Sonne täte uns langsam schon gut).