Yassas und Herzlich willkommen auf unserer Rundreise

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Machen Sie es sich bequem denn....

jetzt geht`s los!

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aber bitte mit Musik

Griechenland 2008

die Etappen der Reise aus Google Map

Südtirol, Venedig
Nordgriechenland die Zagoridörfer und die Vikosschlucht
Meteora, Pilion, Euböa, Peleponnes


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Samstag, 1. November 2008

18. Tag Montag 6.Oktober

Größere Kartenansicht von der Bucht bei Metamorfosi in die Karathona Bucht bei Nauplia 66 km
Heute sind wir in Gedanken bei Ilona: heute ist Krantermin. Zum ersten Mal macht sie das ohne uns – wird auch alles gut gehen (Boot ins Winterlager)! Hoffentlich ist das Wetter auch gut!
Bei uns ist das Wetter gut, morgens allerdings etwas kühl.
Wir fahren heute weiter nach Nauplia. Es ist eine schöne Fahrt, ganz in der Ferne sieht man Athen. Gestern war die Sicht klarer und man konnte die Stadt von der Anhöhe aus gut sehen. Wir fahren an den Karathona-Strand. Hier ist es ziemlich voll und leider an vielen Stellen auch nicht ganz sauber. Aber die Strandduschen sind noch im Betrieb und Frischwasser gibt’s auch. Es ist mittlerweile sehr heiß geworden. Wir laufen in die Stadt – schön am Wasser entlang – aber weil es windstill ist, auch sehr heiß. Nach einem Stadtbummel und Nachtessen geht’s wieder zurück. Uns fällt auf, dass viele Jogger unterwegs sind – manche sogar sehr flott und das bei dieser Hitze.
Am Abend wird mir ganz schlecht – ich vermute, dass der Spaziergang in der Hitze mir nicht gut getan hat. Um sicher zu gehen, schlafe ich heute unten, damit ich im Notfall die Toilette schneller erreiche.















http://www.nafplio-tour.gr/

19. Tag Dienstag 7.Oktober

Größere Kartenansicht von der Karathona Bucht nach Agios Andreas
Nachdem es uns hier zu viele Womo’s gibt, fahren wir weiter. Vorher werden erst die Wassertanks gefüllt bevor wir nach Ag. Andreas fahren. Als wir ankommen, stehen dort 2 Italienische Womo’s. und gerade als wir unser Womo besser hinstellen wollen, fahren 2 Schweizer VW-Busse so dicht an uns heran, dass wir kaum drehen können. Sie hatten es sehr eilig, um zum Baden zu kommen, aber diese Art……? Das Wetter ist schön, aber der Wind ist kühl. Heinz badet, ich schaue zu. Die Düsenjäger strapazieren ab heute wieder uns Gehör. Das ist für uns nicht neu, das hatten wir schon in jedem (Herbst-)urlaub.
Die VW-Busse fahren irgendwann weg und ehrlich gesagt, ich bin nicht beleidigt. Der Tag wird beendet mit einem Besuch in der Fischtaverne – dort haben wir gut gegessen. Wie sooft war mir das Essen zuviel, daraufhin hat der Wirt meine Fische eingepackt und mitgegeben. Schließlich seien es ganz frische Fische, die könnte ich am nächsten Tag noch essen!











Infos zu Nafplion

20. Tag Mittwoch 8.Oktober

Radeltour von Agios Andreas nach Paralia Astros
Die Nacht war wieder ganz ruhig, gegen Morgen wird es nun kühl. Nicht einmal die Fischer haben wir gehört. Heinz badet im Meer und sucht anschließend seine Brille – die wir dann zwischen den Steinen am Strand finden (immer diese Sucherei….!).
Wir packen unsere Drahtesel und los geht`s, zuerst nach Ag. Andreas und dann nach Paralia Astros. Hier ist noch was los, da sind noch Gäste. Den Rückweg haben wir über den Strand gemacht, zum Teil mussten wir die Räder schieben oder über die Flüsschen tragen. Das hat aber auch Spaß gemacht. Als wir zurückkommen, fahren die Italiener weg. Später kommt ein Womo aus Gelsenkirchen. Das Ehepaar erzählt uns, dass sie in Nauplia von der Polizei einen Zettel bekommen haben, dass man dort nicht bleiben darf. Vom Wohnmobilforum wusste ich zufällig, dass diese Zettel bereits früher verteilt wurden. Ich schreibe Roger eine SMS und informiere ihn darüber. Hätten wir Internetzugang gehabt, hätte er uns eine Kopie einer Bestimmung über das erlaubte freie Parken in Griechenland geschickt. Übrigens schade, er will am Freitag selber nach Nauplia fahren und wir sind auf der Weiterfahrt. So hätten wir uns einmal persönlich kennen gelernt.
Heuteabend gehen wir wieder zum Essen, es hat uns dort gestern gut geschmeckt und gefallen. Die Stellplatznachbarn kommen auch.
Heinz wurde heute von einer Wespe am Ohr gestochen und hat ein dickes rotes Ohr.



















Infos zu "lebe deinen Taum in Griechenland"

21. Tag Donnerstag 9.Oktober

größere Kartenansicht von Agios Andreas nach Gythion 138 km
Heutemorgen ist es noch bedeckt, aber später kommt die Sonne. Wir fahren zum Kloster Elonis hinter Leonidion. In Leonidion geht es sehr eng zu, da ist man froh, wenn man den Ort hinter sich hat. Beim Kloster treffen wir unsere Stellplatznachbarn von der letzten Nacht. Ihre Ortsdurchfahrt war etwas aufregend : ein wohl etwas verwirrter junger Mann haute wütend auf das Womo ein. Da muss man froh sein, wenn nichts passiert. Das Kloster wird gerade gut besucht, ein Bus mit Griechen ist vorher angekommen. Gerade als wir in der Kapelle sind, schaltet ein unfreundlicher Mann die Lichter aus und wir stehen im Dunkeln – sein Auftreten und Ton waren sehr barsch. Warum wissen wir nicht (an der Kleidung kann es nicht liegen und Foto- und Filmapparat waren ausgeschalten) – wir sind daraufhin gleich gegangen.
Den Busfahrer mussten wir bewundern wie er mühsam von der Zufahrt wieder in die Straße fährt. Die Kurve war nur in Etappen zu nehmen.
Über Kosmas geht’s weiter nach Gythion auf den Camping Gythion Bay. In den letzten Jahren waren wir öfter einige Tage auf Camping Meltemi, aber der ist uns im Herbst einfach zu schattig. Dafür bietet er für Camper überdachte Kochstellen und Sitzmöglichkeiten, die häufig von Familien genutzt werden. Auch die sanitären Anlagen haben uns besser gefallen. Aber jetzt auf Gythion Bay haben wir einen schönen Stellplatz mit Blick zum Strand. Wir machen unsere übliche „Erkundungstour“ – was hat sich seit dem letzten Mal alles verändert….? Zurück auf dem Camping sehe ich jemanden in ein Niederländisches Womo steigen und meine Nico Bloot (Homepage „Griekenland Camperland“ – sehr interessant und informativ!) zu erkennen. Aber ich bin der Meinung, das kann nicht sein, er war ja im Mai schon in Griechenland – ein typisch Schwäbischer Gedanke, einmal im Jahr Urlaub das reicht ……..! Nun, später läuft er uns über den Weg und dann sind wir uns sicher, er ist es. Letztes Jahr sind wir auf der Insel Kefalonia in Poros nebeneinander am Strand gestanden. Jetzt sind wir natürlich überrascht. Wir wurden prompt für den nächsten Tag auf „een kopje koffie“ eingeladen.
Wie schon so oft auf Campingplätzen der Fall, haben wir am Womo einen Gast, einen wunderschönen, gut ernährten und verschmusten Kater. Als absoluter Katzenfan ist dies Balsam für die gestresste Seele. Es bleibt nicht bei einer Katze, aber eben dieser Kater ist ungewöhnlich.














Infos zu Gythion

22. Tag Freitag 10.Oktober

Die Nacht war unruhig durch Hundegebell auf dem Camping.
Wir gehen zur Kaffeestunde (met stroopwafels) zur Familie Bloot. Das war richtig nett.
Anschließend beginnt der „Wäschetag“ – nach 3 Wochen war das einfach einmal notwendig. Die Maschine kostet hier 4,- € (ohne Waschpulver). Durch den starken Wind war die Wäsche auch schnell trocken. Dann kommen die Räder wieder zum Einsatz und wir fahren nach Gythion zum Einkaufen. Später grillen wir. Seitdem wir nur wenig auf Campingplätzen stehen, kommt der Grill kaum zum Einsatz.
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Infos zu Camping Gythio Bay

23. Tag Samstag 11.Oktober

Heute radeln wir zum Biohof „Karababas“ um Öl einzukaufen. Hier haben wir schon 2 Mal Öl gekauft und sind sehr zufrieden. Wir kaufen ordentlich ein, nicht nur normales Olivenöl, sondern auch das Zitronen- und Orangenöl. Ein Scheibe frisches Brot, einige Tropfen von dem Öl , ein kühles Bier oder ein Gläschen Wein und die Griechische Sonne – was braucht man mehr ? !
Wir unterhalten uns noch mit Frau Schneck über ihr Leben in Griechenland. Auch sie kennt das Problem mit den Giftködern, die hier für die Füchse ausgelegt werden. Ihren Hund konnte sie gerade noch retten, als er davon gefressen hatte.
Nachdem wir das Öl ins Womo gebracht haben, radeln wir zur Kamares-Bucht (14 km), von der viele so schwärmen. Durch übervolle Mülltonnen an der Buchtstraße und verwehten Dreck am Strand hat es uns dort gar nicht gefallen. Auf dem Rückweg kehren wir bei Vassili ein. Er begrüßt uns auf Deutsch und macht einen Vorschlag für einen kleinen Imbiss. Wir haben prima gegessen – einen schönen Gemüseteller, Oktopus in Soße, eine Scheibe Feta und Bier und Wasser für 20,00€. Das hat gepasst.
Heute sind wir 38 km geradelt. Nicht schlecht!

Infos zu Griechische Gerichte

24. Tag Sonntag 12.Oktober

größere Kartenansicht von Gythion nach Gerolimenas auf der Mani 90 km
Heute wollen wir weiter. Wir verabschieden uns von Fam. Bloot – das war eine schöne Begegnung. Wo wir uns das nächste Mal wohl wieder treffen??
In Skoutari machen wir Halt. Hier suchen wir das Haus von Bekannten – und finden es auch. Eine Griechin, die ich angesprochen habe, bestätigt es. Die Straße nach Kotronas ist gut bis zum Ortsanfang, dann wird sie schlagartig wieder (Griechisch) eng. Ein Taxifahrer schaltet auf stur und lässt uns an einer engen Stelle zurückfahren, ohne dass wir sehen können, wie weit der Balkon hinter uns hervorragt. Da kommt Freude auf! Weiter nach Vathy und Marmari. Unterwegs stellen wir fest, dass wir Frischwasser verlieren. Ist dies der Überlauf des Tankes? Die Wasseranzeige zeigt aber mal 4, 5 Ltr. an, dann wieder 44 Ltr. Heinz macht wieder auf Panik: vielleicht ist die Schlauchverbindung zum Einfüllstutzen kaputt und läuft das Wasser an der Innenseite herunter (ich sehe ihn denken: was kommt denn jetzt schon wieder?). Also schauen wir genauer nach (es handelt sich um den Wintertank, der unter der Dinette eingebaut ist und an den man gut herankommt), der Tank ist voll und ringsherum ist alles trocken. Also offensichtlich ist es der Überlauf, was bei diesen Holperstrecken nicht verwunderlich ist. Dann geht’s weiter bis zum Fußweg zum Kap Tenairo. Wir laufen aber nicht mehr zum Kap, einmal weil wir Hunger haben und zum Zweiten weil uns der Wind fast wegbläst – also kein gemütlicher Rastplast. Von Paliros schauen wir auf Porto Kagio, wo bereits ein Womo steht. Nachdem es dort sehr eng sein soll, fahren wir nicht hinunter. Schließlich landen wir in Gerolimenas auf einem Parkplatz, wo bereits 2 Italienische Womo’s stehen. Am Ortsanfang ist ein tolles Hotel, ganz im Mani-Stil. Gerolimenas ist ein kleines Fischerdorf mit einigen Tavernen am Wasser.










Infos zur Mani