Yassas und Herzlich willkommen auf unserer Rundreise

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Machen Sie es sich bequem denn....

jetzt geht`s los!

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aber bitte mit Musik

Griechenland 2008

die Etappen der Reise aus Google Map

Südtirol, Venedig
Nordgriechenland die Zagoridörfer und die Vikosschlucht
Meteora, Pilion, Euböa, Peleponnes


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Samstag, 1. November 2008

32. Tag Montag 20.Oktober

Heute kommen wir erst spät weg, man unterhält sich immer noch lange, dann noch Wasser bunkern und hier können wir die Toilette richtig säubern.
Das „fahrende Volk“ ist mittlerweile auch weitergefahren (mit weniger Gepäck als bei der Ankunft).
Noch ein Anruf nach Ravensburg – wieder heißt es „Eure Katze hat Heimweh“. Ja, das tut der Urlaubslaune nicht gerade gut. Aber was sollen wir tun … vielleicht doch einmal mitnehmen?
Wir landen in Pylos, wo wir überrascht sind ein Russisches und ein Griechisches Marineschiff über die Toppen geflaggt zu sehen. Auch sind viele etwas festlich gekleidete Leute und Marinemannschaften unterwegs. Das muss mit dem 20. Oktober 1827 – Schlacht von Navarino – zu tun haben. Hier wurde die Unabhängigkeit Griechenlands eingeleitet. Die Flotte der Engländer, Franzosen und Russen siegte über die Ägyptische und Türkische Armada. Hier wäre es am Abend sicherlich interessant, weil eine Bühne aufgebaut wird. Als wir auf den Parkplatz fahren, treffen wir wieder auf die Gelsenkirchener.
Nach einem Frappee zusammen mit Hans und Hildegard fahren wir voraus nach Romanos. Wir kennen den Weg. Nachdem die Platte in Romanos am Samstag wohl geräumt wurde, stellen wir uns in die Wiese. Wir wollen auch nur eine Nacht bleiben. Es ist wiederum sehr windig. Zusammen gehen wir zum Essen in Katherina’s Taverne. Sollte die Polizei kommen, können wir auf ihrem Parkplatz übernachten.
Den Tag beschließen wir mit einem Gläschen Wein bei uns. Zu Viert gibt es viel zu erzählen.


Infos zum neuen Romanos

33. Tag Dienstag 21.Oktober

Größere Kartenansicht von Romanos nach Kato Samiko 79 km
Morgens bekommt der Hund, der schon gestern geduldig bei uns saß, die Reste unseres Abendessens und eine Schale Wasser – der war selig.
Wir schauen uns dann noch die Bautätigkeiten in der Nähe an. Hier soll eine große Hotelanlage entstehen, ebenso wie zwischen Pylos und Gialova. Schade um das schöne Gelände, jetzt liegen überall Berge mit Erdaushub. Man hat hier wirklich große Pläne hinsichtlich Hotelanlagen, Golfplätze, Wasserreservoirs und Straßenbau. Die Naturschützer sind natürlich alles andere als glücklich – und ob die Bevölkerung wirklich einen Nutzen hinsichtlich Arbeitsplätze usw. hat – wer weiß das schon.
Wir fahren über Tragano. Dort machen wir noch einen Fotostopp (Sicht zurück auf Romanos bis über Gialova nach Pylos) und stellen dann fest, dass es unter unserem Womo tropft und zwar kein Wasser, sondern Diesel.! Was nun… wir fahren zur nächst besten Tankstelle in Gargaliani und schauen nochmals genau hin. Es läuft irgendwo Diesel heraus. Ich frage in der Tankstelle nach, ob vielleicht in der Nähe ein Fiat-Service ist. Dieser wäre in Kalamata , das ist eindeutig zu weit. Ich schildere was los ist (man spricht kein Englisch, also muss ich mich sehr anstrengen um mich in - holprigem - Griechisch und zum Teil mit den Händen zu verständigen). Man schlägt vor, einen Mechaniker vom Ort kommen zu lassen. Er kommt dann auch mit seinem Motorrad, schaut sich das an und sagt dann „Follow me“ (wie auf dem Flugplatz – na ja, Concorde ist ja auch ein Flieger), wir hinterher durch enge Sträßchen, manchmal sehe ich uns schon auf dem hohen Bordstein hängen wenn der Gegenverkehr kommt oder Hausecken, die angefahren werden. Aber wir kommen bei seiner Werkstatt an und er bockt den Wagen auf und legt sich drunter. Alles auf der Straße! Irgendwann stellt jemand eine Wanne unter das Leck. So gut wie es geht, unterhalten wir uns auch und nach ca. ½ Std. zeigt er uns einen Schlauch, der defekt ist. Nachdem mein Wörterbuch im (aufgebockten) Womo ist, konnte ich nicht fragen, ob es vielleicht ein Marder war, der hier zugange war. Aber was soll’s, wir sind froh, dass man uns helfen kann. Die Rechnung dann: 15,00€ ! Wo gibt’s denn so etwas? Da schaut man bei uns nicht einmal unter das Auto. Natürlich haben wir ein gutes Trinkgeld gegeben und uns bedankt. Dann wiederum „Follow me“ ……..und er führt uns so wieder aus dem Ort hinaus!
Wir sind ganz platt – das ist Hilfsbereitschaft. Ich bin auch richtig froh, dass ich mich auf Griechisch verständigen konnte – ob mit Fehlern und ob grammatikal richtig, das ist mir egal – Hauptsache man versteht mich.
Wir fahren weiter nach Kato Samiko. Bei Zacharo, ganz besonders bei Kaifas sind die Spuren der letztjährigen Brände noch sehr deutlich sichtbar. Stellenweise sieht man die verkohlten Bäume bis direkt zum Meer. Das macht traurig – hier war alles so schön grün.
In Kato Samiko finden wir einen guten Übernachtungsplatz. Wir laufen noch eine Weile am Strand entlang – das macht Spaß.








Infos zu Kato Samiko

34. Tag Mittwoch 22.Oktober

Größere Kartenansicht von Kato Samiko nach Kalogria 94 km
Heinz badet vor der Abfahrt noch genüsslich im Meer – die Stranddusche funktioniert noch, das ist schon toll. Auch gibt es hier eine Toilette, so dass man seine Bordtoilette gut reinigen kann – ähnlich wie in Buka. Eine Womo-Fahrerin fragt übrigens den Heinz, ob er mit Herrn Ude (OB München) verwandt sei, er würde ihm ähnlich sehen. Nun, jetzt sehe ich den Heinz mal mit ganz anderen Augen – mir ist das nie aufgefallen!In Pyrgos wollen wir im Lidl einkaufen. Kaum stehen wir auf dem Parkplatz eines benachbarten Geschäftes steht eine Bettlerin am Auto. Ich gehe daraufhin alleine hinüber zum Lidl. Wir trauen der Sache nicht so. Auf dem Lidl-Parkplatz schreit auf einmal ein Womo-Fahrer 3 junge Männer an, die verschwinden, als der Security-Mann vom Lidl aus dem Geschäft kommt und nach seinem Handy greift.Eine ungute Situation.Wir landen dann – wie oft in den letzten Jahren für die letzte Übernachtung vor Patras – in Kalogria. 2 Womo’s stehen bereits da und natürlich sind hier wieder viele Hunde. Ein Womo-Fahrer versorgt die Hunde mit Futter und Frischwasser (dieses Jahr war die Stranddusche noch in Funktion). Ein Hund ist dabei, der wohl der an Pfote verletzt ist, er humpelt.Ich höre die Diskussion der beiden Womo-Besatzungen über „Füttern oder nicht - zuschauen wie sie verhungern“. Eine schwierige Frage.Wir baden und faulenzen. Wir sehen einen Spanner – wie im letzten Jahr auch.Später kommt ein Badegast mit einem Seat an den Strand. Wir kommen mit ihm ins Gespräch. Er behauptet, Masseur im Hotel „Kalogria“ zu sein und im Winter in Patras zu arbeiten. Er massiert mir spaßeshalber die Halswirbelsäule – soweit dies mit zugeknüpfter Bluse möglich ist – und er trinkt mit Heinz zusammen ein Bier. Obwohl er sehr freundlich ist, kommt er mir irgendwie eigenartig vor – ganz trauen kann ich ihm nicht. Als wir uns verabschiedet haben, laufen wir Richtung Düne auf der Nordseite und sehen wie er dort gerade aus seinem Auto steigt und auf die Düne zuläuft. Wir sehen nicht, wo er genau verschwindet, aber wir machen uns so unsere Gedanken.Abends will Heinz mir den aufgehenden Mond zeigen, dies ist aber kein roter Mond, sondern ein Brand (Buschbrand, Waldbrand??) Richtung Kounoupeli – wenigstens so sieht es in der Dunkelheit aus. Wir behalten das Ganze im Auge – mal ist es ganz rot am Himmel, mal wird es weniger. Vorsichtshalber wird alles so verstaut, dass wir gleich losfahren können (obwohl wir meistens so stehen, dass dies möglich ist). Gegen 24.00 Uhr sieht es danach aus, dass alles unter Kontrolle ist. Aber so schläft man nicht gerade entspannt.





















Donnerstag, 30. Oktober 2008

35. Tag Donnerstag 23.Oktober

Größere Kartenansicht von Kalogria nach Patras 50 km
Heinz genehmigt sich ein letztes Bad in diesem Urlaub – es ist wieder sehr schön und immer noch warm (morgens schon 19°C). Wir schauen auf der Fahrt nach Patras den Strand von Lakopetra an (beim Hotel). Hier ist alles schon geschlossen und nichts mehr los. Als Übernachtungsplatz nicht geeignet.
Dann fahren wir durch Kato Achaia weiter- hier, wie immer, ein Verkehrschaos. Lauter Baustellen und keine Schilder. Fahren prompt in die Einbaustraße (war uns gleich klar, weil wir hier schon öfter durchgefahren sind), aber ohne Hupen und Geschrei lässt man uns drehen. Niemand der einem den Vogel zeigt…..Wir finden den richtigen Weg und machen dann kurz vor Paralia Patras am Strand den letzten Rast. Hier stehen wir schön – wir essen etwas und verstauen dann alles, was wir ab jetzt nicht mehr brauchen im Dachstaumraum. Beim Lidl kaufe ich noch Getränke und Joghurt ein – Heinz bleibt beim Auto und beobachtet, wie ein Kind im Vorbeilaufen an allen Autos die Türen ausprobiert und dann auf der anderen Straßenseite zu jemand ins Auto steigt.
Leider sind wir doch sehr früh im Hafen. Man kann kaum parken. Nach dem Einchecken kaufen wir für unser „Katzenteam“ ein – jeder soll sich doch über etwas freuen – und wir sind so froh, dass wir unbesorgt einfach wegfahren können.
Wir beobachten, wie am helllichten Tag die Illegalen immer in Gruppen von 10, 15 Leuten auf dem Gelände unterwegs sind und nach „Reisemöglichkeiten“ suchen. Erst gegen 18.00 Uhr wird es ruhig und machen wir einen Stadtbummel. Hier wird gehupt auf Teufel komm raus und in der Fussgängerzone ist ein unheimlicher Lärmpegel – aber interessant – hier ist echt viel Leben. Nachdem wir uns mit den restlichen Essenwaren eingedeckt haben, geht’s zum Womo zurück und fahren wir in die Warteschlange. Auch jetzt immer wieder die Illegalen die Schlupflöcher suchen und die Polizei die ständig unterwegs ist. Ein Katz- und Maus-Spiel.
Um 23.00 Uhr stehen wir auf der Fähre, nicht ganz so ruhig wie auf dem Hinweg und das Womo wackelt ganz schön.
Dann stehen wir wieder lange an Deck bis wir frieren und Patras kaum noch zu sehen ist.



















Infos zu Patras

Mittwoch, 29. Oktober 2008

36. Tag Freitag 24.Oktober

größere Kartenansicht von Patras nach Venedig 1275 km
Obwohl der Platz laut ist haben wir gut geschlafen. Wir hören zwar, wie wir in Korfu landen, aber es ist so kuschelig im Bett, dass wir keine Lust zum Aufstehen haben. Wir sehen später nur, dass alle PKW’s, die hinter uns standen, weg sind. Bevor wir in Igoumenitsa sind, gehe ich noch zum Duschen. Dann wird das Deck voll, gut voll. Es gibt aber Camper, die die Platzanweiser einfach ignorieren und sich soviel Platz nehmen, wie sie wollen. Man muss ja schließlich die Hecktüren aufmachen können und vor dem Auto sollen auch noch Tisch und Stühle stehen, die Anderen………die interessieren uns nicht!
Was macht man den ganzen Tag auf der Fähre…faulenzen, lesen, Leute beobachten usw. Der Tag geht so schnell rum.
Abends stelle ich den Wecker gleich auf unsere Zeit.





37. Tag Samstag 25.Oktober

Größere Kartenansicht von Venedig nach Ravensburg 538 km
Heinz weckt mich sehr früh auf – zum ersten Mal in diesem Urlaub steht er als erster auf – eine Stunde zu früh. Er hatte seine Uhr nicht umgestellt. Die Fähre hat Verspätung – wir hören, dass sie Sprit sparend gefahren ist. Nun bei dieser Strecke ½ Stunde früher oder später in Venedig sein, was soll’s. Hauptsache wir sind gut angekommen. Wir kommen erst um 9.30 Uhr von der Fähre und es dauert, bis man freie Fahrt hat. Wir fahren wieder über Bassano, das Wetter ist schön und wir kommen gut voran. In Trient verfahren wir uns trotz Navi – Heinz sieht die Abfahrt in letzter Minute. Kommen wir eben später auf die Autobahn. Am Reschensee machen wir eine längere Pause – das Wetter ist gut, aber kühl. Wir machen einen kleinen Spaziergang, bevor es weitergeht. Alles läuft prima – unsere Verabredung zum Nachtessen im Amboss in Grünkraut können wir pünktlich einhalten, Gotthold und Litta kommen auch. Jetzt werden die ersten Erzählungen losgelassen.
Daheim ist es nicht ganz so kalt, der Nachbar hat geheizt. Unsere Sherry ist richtig froh, dass Herrchen und Frauchen wieder daheim sind. Die Anrufe werden getätigt, dass wir wieder gut angekommen sind, der Kühlschrank geleert und die Fahrräder abmontiert und in die Garage gestellt.
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unsere Heimatstadt Ravensburg