Yassas und Herzlich willkommen auf unserer Rundreise

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Machen Sie es sich bequem denn....

jetzt geht`s los!

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aber bitte mit Musik

Griechenland 2008

die Etappen der Reise aus Google Map

Südtirol, Venedig
Nordgriechenland die Zagoridörfer und die Vikosschlucht
Meteora, Pilion, Euböa, Peleponnes


Samstag, 1. November 2008

9. Tag Samstag 27.September

Größere Kartenansicht von Kastraki nach Aghios Ioannis 196 km
Bis wir gefrühstückt und geduscht haben und fast startklar sind, gießt es wieder. Im strömenden Regen ver- und entsorgen – super….! Ich sende eine SMS an Roger (Mitglied im WOMO-Forum der in Athen wohnt) wegen des Wetters. Das Schlechtwetter soll nach Süden auf die Peloponnes abziehen und ab Montag soll es besser werden, also fahren wir auf den Pilion. Das war eh unser Plan – auch dort wollen wir wandern, baden usw. Wir fahren über Trikala, Larissa nach Volos. Für die kurze Autobahnstrecke bezahlen wir 6,30 €. Bei Trikala ist es einmal trocken, aber Richtung Pilion ist es richtig dunkel. Wir kommen gut durch Volos. Makrinitsa wollen wir uns anschauen – den im M. Müller-Verlag Reiseführer „Nord- und Mittel-Griechenland“ genannten Parkplatz sehen wir nicht – oder schätzen den falsch ein und bis wir richtig schauen, sind wir in Makrinitsa. Nur mühsam können wir drehen – ja da ist unser kleiner Kasten doch von Vorteil – und wir finden auch an der Straße ein Fleckchen zum Parken. Leider ist hier alles in dichtestem Nebel, wir sehen nur einmal kurz nach Volos runter, dann macht der Nebel wieder zu. Leider, leider……Dann geht’s weiter über Chania, nichts gesehen, nur Nebel und dann die vielen, vielen Kurven nach Ag. Ioannis. Hier sind wir am späten Nachmittag. Wir stehen auf dem Parkplatz direkt am Meer (neben dem kleinen Fluss) mit einem It. Womo. Es schüttet – wir gehen nicht einmal hinaus. Na ja, bei dem Wetter kommt man wenigstens nicht ins Schwitzen und die warme Kleidung inkl. Hausschuhe sind gefragt. Meine Sonnenallergie hat keine Chance und die Sonnenschutzcreme steht verlassen im Bad – meine Hautärztin würde sich freuen!















10. Tag Sonntag 28.September

Größere Kartenansicht von Aghios Ioannis nach Glifa 137 km
weiter mit der Fähre
Größere Kartenansicht von Aghiokambos nach Pefki 19 km

Hatten heute Nacht Bedenken wegen des Flusses neben dem Parkplatz. Parkplatz selber ist aber trocken und gut. Eine SMS von Peter und Lisbeth: auch in Koroni regnet es. Was machen wir nun? Wir wollten hier mindestens 1 Woche bleiben, aber so. Nachdem es um 11.30 Uhr immer noch schüttet fahren wir ab. Das Wasser im Ort steht in den Straßen. Bis rüber auf die Westküste fahren wir wieder alles im dichten Nebel. Reißende Wasserläufe am Berg und teilweise über die Straßen – wie schnell kommt hier mal der ganze Dreck mit und man sitzt fest! Bei Camping Sikia in Kato Gatzea überlegen wir noch, ob wir bleiben sollen, aber irgendwie haben wir genug. Wir fahren weiter, schade denn der Pilion ist so schön, hier kann mal länger verweilen. Wir tanken und fahren zur Fähre nach Glifa. Jetzt geht’s rüber nach Euböa. Es ist zum Glück trocken während der Überfahrt, aber kaum fahren wir Richtung Pefki gießt es wieder. Wir finden einen Stellplatz am Strand und suchen eine Taverne. Gar nicht einfach, wir finden aber eine, sind aber die einzigen Gäste. Nach dem Essen kommen wir patschnass (trotz Regenschirm) ins Auto. Langsam reicht’s uns aber. (Ilona fragt in ihrer SMS wie die Laune bei dem Wetter ist …. was soll man da antworten – wir sind nicht schlecht gelaunt, aber ein Wenig Sonne täte uns langsam schon gut).

























11. Tag Montag 29.September

Größere Kartenansicht von Pefki nach Korinthos 263 km
Es wird langsam langweilig, aber es gießt immer noch. Das Wasser steht in den Straßen und die Autos verursachen richtige Fontänen, wenn sie durchfahren. Unser Womo gleicht einer Tropfsteinhöhle, alles ist klamm Die Jeans sind bis zu den Knien immer noch patschnass. Als ich dann heizen will, kommt kein Gas – wir warten bis es nicht mehr ganz so stark regnet und schauen im Gaskasten nach. Starten die Secumotion neu und dann geht’s. Was genau war, ist uns nicht klar, aber egal, Hauptsache warm. SMS von Peter und Lisbeth, sie sind in Finikounda und genießen die Sonne – darauf hätten wir so allmählich auch mal Lust. Wir fahren weiter nach Chalkida. Die Landschaft ist wunderbar – schön grün. Schauen uns in Kria Vrissi um. Ein schöner Strand, doch alles ganz verlassen – hier wären wir ganz auf uns gestellt. Wir fahren nach Chalkida (unterwegs in den Bergen wieder Nebel…..) und bei einem Lidl-Einlauf entscheiden wir uns dafür, auf die Peloponnes zu fahren. Euböa und Pilion wollen wir ein anderes Mal besuchen.
Heinz hat nicht viel Lust auf Athen, also geht’s gleich weiter nach Korinth. Hier landen wir auf Camping Delphin. Es ist trocken und abends hat’s immer noch 18°C , das entspricht mehr unserer Vorstellungen.










12. Tag Dienstag 30.September

Größere Kartenansicht von Korinth nach Palea Epidaurus 60 km
Die Nacht war sternenklar. Als Heinz sein Fenster schließen wollte, blockierte es, er musste den Aussteller abbauen. Dabei ging eine Feder verloren, so dass das Fenster nicht mehr arretiert. Aber man kann es noch öffnen.
Wir fahren nach Alt Korinth und suchen später den Weg nach Akrokorinth. Das ist etwas mühsam, die Beschilderung ist nicht eindeutig. Aber wir finden hinauf. Schauen uns das Ganze an und fahren dann wieder weiter. Eigentlich wollten wir hier übernachten, aber es bläst ein unheimlich starker Wind – nicht gemütlich zum draußen Sitzen – und außer uns bleibt kein Fahrzeug. Nach einer landschaftlich schönen Fahrt landen wir in Palea Epidauros. Hier stehen wir an der Hafenausfahrt. 2 Womo’s stehen bereits da. Wir laufen durch den Ort auf die andere Buchtseite. Hier ist die Zufahrt wegen der Bäume etwas eng. Sehen am Hafen ein Womo mit der Aufschritft „www. Motohomeclub.gr“. Ich hoffe mit dem Paar ins Gespräch zu kommen, aber leider hatte der Fahrer keine Zeit (Telefonate) und lief davon. Ein großes Motorboot verursacht Unruhe im Hafen, es soll zwischen den Segelbooten Platz finden – mit viel Gestik und Aufregung geht man an die Sache ran. Zuschauer hat’s ja genügend – auch wir gehören dazu, wo Segler sind, sind wir auch oft zu finden. Am Abend kommen wieder die Autofahrer auf den Stellplatz und natürlich die "jungen Wilden" mit ihren Motorrädern zum „Knattern“.



















13. Tag Mittwoch 1.Oktober

auf der Platte von P.Epidaurus
Es ist bedeckt, aber nicht kalt. Wetter für eine kleine Radeltour. Weit kommen wir aber nicht, meine hintere Bremse bleibt hängen und quietscht wie verrückt. Arbeit für den Heinz. Mit viel Gemaule wegen des Werkzeuges usw. (warum müssen Männer immer erst einmal maulen??) kann er die Bremse lösen, so dass wir den 2. Anlauf zur Radeltour nehmen. Wir fahren zu den Campingplätzen Bekas (standen wir vor 4 Jahren mit VW-Bus) und Niclas II. Auf den Plätzen war aber nichts mehr los. Abends sind die Motorradfahrer richtig laut und lästig. Heinz hatte einmal Bedenken, dass einer die Kurve nicht mehr schafft und in unser Womo rutscht.









Infos zu Epidaurus

14. Tag Donnerstag 2. Oktober

Größere Kartenansicht von Epidaurus nach Metamorfosi bei Methana 43 km
Wir fahren nach Methana. Dort hat es uns vor 2 Jahren gut gefallen. Jetzt ist die Situation verändert, keine Stranddusche und kein Frischwasser. Unterwegs können wir noch sehen, wie in Griechenland die Elektroleitungen zu den Masten verlegt werden. Wir warten geduldig in der Hitze, bis die Straße wieder freigegeben wird. Wir landen am Strand unterhalb von Metamorphosi – hier stehen bereits einige Womo’s (u.a. ein Ravensburger aus unserem Stadtteil), aber es ist Platz für jeden. Das Wasser ist hier sehr schön, Abends kommt eine Engländerin um die streunenden Hunde zu füttern. Aus einem Gespräch mit ihr verstehe ich, dass sie einer Organisation ähnlich der Greek Cat Welfare Society angehört. Sie kümmern sich um die Hunde, nicht nur durch Füttern, auch durch Kastration und ärztliche Versorgung. Als wir gerade beim Nachtessen sind, sehe ich einen Griechen auf dem Motorrad, der seinen Hund hinter sich herzieht – der Arme kann so schnell kaum rennen! Mir ist gleich der Appetit vergangen. In diesem Moment frage ich mich, was ich hier eigentlich will.
Abends ist es sehr mild, um 22.00 Uhr ist es immer noch 21°C. Wäre es nur im Vikos-Nationalpark tagsüber so warm gewesen, dann hätten wir wandern können!


















Infos zu Methana

Hilfe für Katzen in Not

15. Tag Freitag 3.Oktober

in der Bucht von Metamorfosi
Nachdem es in der Nacht ein Gewitter gab, begann der Tag wieder strahlend und sehr warm. Nach einem schönen Bad im Meer schnappen wir die Fahrräder für eine kleine Tour. Unterwegs essen wir noch in Kallony und anschließend müssen wir noch den Getränkevorrat auffüllen. Mittags sind wir nur noch faul.
Abends unterhalte ich mich noch mit der Engländerin – der Hund vom Vorabend ist nicht aufgetaucht. Unsere Stellplatznachbarn erzählen, wie sie erlebt haben, dass der Hund von seinem Besitzer auf dem Platz verdroschen wurde.






















Infos zu Tiere in Not